Endosonographie

Ultraschalluntersuchungen werden in  Gynäkologie und Geburtshilfe sehr häufig genutzt und können aufgrund der Unschädlichkeit auch beliebig oft wiederholt werden.

Endosonographie bedeutet eine Ultraschalluntersuchung im Körperinneren und wird in der Gynäkologie sehr hilfreich zur Untersuchung der Unterleibsorgane  wie z.B. Gebärmutter und Eierstöcke mittels eine Scheidensonde, wir nennen es hier Endovaginalsonographie. Damit können diese Organe unter unmittelbaren Kontakt untersucht werden, sozusagen "auf kurzem Weg" ohne Überlagerung durch die Bauchdecke oder den Darm.

Die Vaginalsonographie  kann prophylaktisch i.R. der Krebsvorsorgeuntersuchung oder natürlich bei kontrollbedürftigen Befunden durchgeführt werden. Sie gibt u.a. Hinweise auf Veränderungen der Gebärmutter inklusive der Gebärmutterschleimhaut und der Eierstöcke. Weiterhin ist sie bei Schwangeren zur Beurteilung des Muttermundes unverzichtbar.

Im Bereich der Verhütung nutzen wir die Vaginalsonographie zur IUP-Lagekontrolle. um die Sicherheit bei der Anwendung des Intrauterinpessars zu gewährleisten. Die Ultraschalluntersuchung ist sowohl vor der Einlage als auch direkt danach empfehlenswert. Weiterhin sollte die Lage des Intrauterinpessars nach der ersten Regelblutung (spätestens sechs Wochen nach der Einlage) und anschließend in halbjährlichen Abständen kontrolliert werden

Unverzichtbar  sind heute Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft, dazu  lesen Sie bitte dazu unter dem Punkt  Mutterschaftvorsorge mehr.